Segregation als Marketinginstrument (Nicht Sarkasmusfrei)

Kürzlich habe ich über die soziale Segregation der Schulen geschrieben. Ein sich selbst steuernder Prozess, der nur durch Intervention aufzuhalten wäre wenn man es denn wolle.

PISA – und auch die TU Dresden in ihrem Ansatz der Universitätsschule gehen davon aus, dass die soziale Durchmischtheit eine große Rolle spielen für den Bildungserfolg der Schüler insgesamt. Anders ausgedrückt, es müssen ein Mindestanteil von SchülerInnen aus „sozial gefestigten“ Verhältnissen kommen, Bildungshintergrund und wirtschaftlicher Hintergrund der Eltern ebenso. Damit die Kinder, deren Ausgangsbedingungen nicht so optimal sind, bessere Chancen haben. Zumindest ist es immer noch erklärtes Ziel. Und wenn Bildungsforschung sowas sagt, dann wird da schon was dran sein.

Und nun dies:

Auf der Homepage einer Grundschule in Dresden:
„Die Kinder kommen überwiegend aus gefestigten sozialen Verhältnissen. Diese Kompetenz der Eltern nutzen wir für die gemeinsame Arbeit zur optimalen Entwicklung unserer Kinder.“

Segregationsmarketing.