Gewittertour

Was macht man angesichts unklarer Wettervorhersagen? Einen Schirm mitnehmen. Normalerweise. Aber die Planung einer Wanderung ist nicht ganz so einfach, besonders wenn es um Gewitter und Platzregen geht.

Der Wetterbericht meinte, ab 14 Uhr könnte es regnen und gegen 16 Uhr dann wieder mal gewittern, wie so oft hier in den letzten Tagen. Also los, von der Talstation in Grän zur Großen Schlicke und zur Bergstation Füssener Jöchle. Den Aufstieg wollten wir uns schon selbst antun, Bergauffahrten sind was für Ältere. Man merkt den aber schon in den Beinen, so ganz haut die eine Stunde auf diesem einen Wegweiser da stand. Die Zeitangaben sind oft eher relativ.

Ende Mai ist noch recht früh fürs Wandern, es liegt noch ziemlich viel Schnee, oftmals stapft man durch Matsch und das ist, wenn es rutschig wird, dann nicht mehr ganz so schön. Heute bewahrte uns an einigen erfahrungsgemäß typischen Matschstellen Schnee vor DIESER Rutscherei.

Der Regen kam pünktlich an der großen Schlicke um 13.50 an, wir brachen auf in Richtung Füssener Jöchle und der Regen blieb erstmal hinter uns – bis kurz vor der Bergstation. Ein Gewitter mit Großgraupel ist schon was beeindruckendes.