„Gewinner“

wenn man das so bezeichnen kann – seit der Bundestagwahl, das sind zwei Parteien. Nicht die FDP.  Nicht die Linke. Nein, the winner is oder besser sind die Grünen und die AFD. Nur die beiden Parteien konnten an potentiellen Wählerstimmen oder öffentlicher Zustimmung profitieren. Und so sieht das grafisch aus:

Allerdings – kein Grund für Freudentänze zum Beispiel bei den sächsischen Grünen. So wie es jetzt aussieht, wird es für den nächsten Landtag knapp. Und das mag Gründe haben. Bundesweit profitieren die Grünen vom neuen Führungs-Duo. Und von dem Bundestagsabgeordneten, den man zu Beginn der Legislatur gerne mal versuchte, lächerlich zu machen. Anton Hofreiter.  Der smarte Christian hat seiner Partei keinen Gefallen getan, jedenfalls haben die Wähler den Ausstieg aus den Koalitionsverhandlungen nicht mit wachsender Zustimmung goutiert. Und danach blieb die FDP einfach nur blass und nicht ernsthaft wahrnehmbar. Sorry. Ist aber so.  Die Linke zerlegt sich selbst, der Streit der Königinnen ist schon einmal nicht gut ausgegangen.  Die SPD. Ja, was soll man da noch sagen. Sie hat sich verfahren. Und ist nicht in der komfortablen Position einer Opposition, draufhauen und mit dem Finger zeigen zu können. Besser wissen ist immer leicht. Besser machen schon weniger. Und die CDU/CSU beweist, dass der Fachkräftemangel eklatant ist. Und die AFD freut sich. Ihr Dank gilt den zuverlässigen Massenmedien. Die durch ihre hysterische Fokussierung auf Flüchtlinge-AFD-AFD-Flüchtlinge verhindern, dass die Realität ein wenig mehr umfasst. Politik auch noch ein paar andere Aufgaben hat. Das ist ein unguter Kreislauf.