EIGENTLICH

wollte ich ja eine schöne Replik auf einen Beitrag in einer Dresdner Tageszeitung schreiben, der sich mit dem Thema auseinandersetzt, was Stolz und Dankbarkeit miteinander zu tun haben und wo beide NICHTS miteinander zu tun haben. Und über Demut. Die sehr wohl und immer etwas mit Dankbarkeit zu tun hat. Nicht immer mit Stolz. Oder vielleicht das Gegenteil ist. Und darüber, dass der Stolz, zu einer bestimmten Gruppe dazu zu gehören, nichts anderes ist als ein Bestandteil des Klebstoffes, der soziale Gruppen zusammenhält. Es geht dabei nämlich um Abgrenzung.

Erstens kommt es aber immer anders und zweitens als man denkt. So schreibe ich erstmal was zu Kommunikation. Das passt aber auch sehr gut. Eigentlich sollte ich der Frage nachgehen, ob „Kommunikation“ mit einem Chatbot „wirklich“ Kommunikation ist. Wobei der geneigte Leser (nein, ich genderkorrigiere jetzt nicht) über die Gänsefüsschen beim „wirklich“ stolpern dürfte. Was ist denn nun „wirklich“ Kommunikation – dieses Dingens woraus sich soziale Systeme zusammensetzen…