Was Neues und die Reaktionen

Es ist wie ein Sprung in der Platte. Da gibt es einen Entwurf einer Fachplanung – und man echauffiert sich.

Ich zitiere mal aus einem Artikel: „Die Verwaltung macht was sie will.“ Und gleich danach: „Ichbin ehrenamtliche Stadträtin . Meine Aufgabe ist es nicht , der Verwaltung Vorschläge zu unterbreiten . Sondern der Verwaltung Aufträge zu erteilen.“

HÄ?! Na was denn nun? Die Verwaltung hat einen Vorschlag gemacht. Deshalb macht sie noch lange nicht, was sie will. Diese Vorschläge können falsch sein. Dann gehören andere auf den Tisch. Der Schulnetzplan ist ein Referentenentwurf. Übersetzt: der Entwurf dieser Fachplanung ist zu einem früheren Zeitpunkt als das vorher üblich war öffentlich und kann und darf und soll diskutiert werden. Vielleicht erinnert sich noch jemand daran, dass mal ein Schulnetzplan komplett wieder zurückgeschickt wurde. Zeitverlust, der niemandem hilft.

Ja, ehrenamtlicher Stadtrat zu sein ist echte harte Arbeit. Ehrenamt – das bedeutet Dienen. Das Amt ausüben zu dürfen ist eine Ehre. Nicht der, der das Amt ausübt sollte eine besondere Ehre für sich beanspruchen).

Ich habe meine Aufgabe damals als ehrenamtliche Stadträtin immer so verstanden dass es NICHT nur Aufgabe ist, Aufträge zu erteilen oder Anforderungen zu stellen. Sondern selbst mit an Lösungen zu arbeiten. Das ist aber nicht ganz so einfach und das macht Arbeit – und es bringt weniger „Ruhm“. Parteipolitisch gesehen. Man muss da ja auch mal miteinander reden und zuhören. Und manchmal erkennen: man selbst hat nicht immer Recht.