Wenn ich mal

einen Tip geben darf. Für Schlechtwettertage und Gutwettertage. Es gibt da einen Ort mit vielen echten Büchern und realen Menschen. Garantiert Selfie- und Likezwangfrei. Auf dass das Haus voll werde. Das soll es! Unbedingt! Mit sich und seinen Gedanken allein sein kann man da dennoch. In der Welt der Bücher stöbern. Lesen. Hören. Man kann da auch andere Menschen beobachten. Ich tue das sehr gern und oft. An besagtem Ort, noch lieber aber zu anderen Gelegenheiten. Die Momente abpassend an denen Fassaden kurz- oder langzeitig fallen. Bobachtungen. Das Interessanteste was es gibt, finde ich. Man lernt sehr viel wenn man beobachtet. Aufmerksamkeitstraining.

Aber zurück – ich rede von der Bibliothek. Mitten in der Stadt. Seele, Herz, Zentrum und – ein Ort mit Aus- und Weitblick. Es gibt da eine Ecke mit Sofas. Hinsetzen und aus dem Fenster schauen. Die Dinge von oben betrachten. Manchmal hilft das, die Dinge gelassener zu sehen. Das stünde uns momentan gut zu Gesicht in Zeiten der Aufgeregtheiten. Mehr Aufmerksamkeit auch. Füreinander und für das was ist.