Heute auf fb

stolperte ich über den Link auf einen Beitrag des ZDF. Zum Thema Quereinsteiger im Lehrerberuf. Offenbar wurde da auf die möglichen Vorteile eingegangen, die diese Neulehrer(!) mit sich bringen. Und Vorteile haben Quereinsteiger zweifellos, absurd und hanebüchen ist es, ihnen grundsätzlich Inkompetenz zu unterstellen oder den Niedergang des Bildungswesens durch die Quereinsteiger zu prognostizieren. Fürs Elternsein gibts auch keine Ausbildung, Eltern wissen aber immer ganz genau und viel besser was gute Schule, guter Unterricht ist, ohne Pädagogikstudium. An der Stelle muss erwähnt werden, Lehrer als Eltern sind auch nicht einfach.

Aber: worüber ich mich aber aufrege: dass sich Menschen, die die Verantwortung dafür tragen, dass es überhaupt Quereinsteiger geben muss, dass jahrelang offenen Auges die bildungspolitische Vernunft in den Wind geschlagen wurde, man lieber einen Minister abservierte als zur Kenntnis zu nehmen dass er vielleicht Recht haben könnte, viel versprach als die neue Ministerin ihr Amt antrat, nun die Vielfalt loben, die Quereinsteiger an die Schulen bringen sollen. Dies vielleicht noch als genauso und schon immer so gewollt und beabsichtigt verkaufen. Mit Verlaub, so schafft man Politikverdrossenheit. Schön reden hat noch nie funktioniert. Vorsicht insbesondere wenn man dies bei Bildungsthemen tut. Da könnt es sein, die Menschen merken das.

Allerdings ist dies hier kein Statement zu einer bestimmten Partei. Die Verantwortung verteilt sich auf ein paar mehr Menschen. Wird nur im Wahlkampf gerne vergessen.